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Aktuelles

Mein neues Buch ist erschienen!
Die Scham – Das geheimnisvolle Gefühl

Paperback: ISBN: 978-3-347-10606-2
Preis: € 24,99
Hardcover: ISBN: 978-3-347-10607-9
Preis: € 29,99
E-Book: ISBN: 978-3-347-10608-6
Preis: € 15,99

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(Versandkosten in Österreich: € 4,30, in Europa: € 9,90)

Buchpräsentation

Herzliche Einladung zur Präsentation meines neuen Buches am 19. November 2020 um 19:00.

Sie findet in zwei Formen statt:
In Präsenz: Cervantesgasse 5/5, 1140 Wien – beschränkte Teilnehmerzahl, deshalb bitte um Anmeldung!
Online: auf Zoom, diesen Link anklicken!


Kurzausbildung: Trainer/Trainerin für Kohärentes Atmen

Ziele:

  • Die Methode des Kohärenten Atmens kompetent an Interessenten/Klienten weitergeben zu können,
  • spannende Vorträge über das Thema halten zu können,
  • Workshops zum Kohärenten Atmen veranstalten und leiten zu können.
  • Modul 1: Grundlagen des Kohärenten Atmens in Theorie und Praxis (3 Stunden)
  • Modul 2: Weiterführende Theorie und zusätzliche Übungen (3 Stunden)
  • Modul 3: Supervision und Abschluss mit Kurzpräsentationen durch die Teilnehmer/Teilnehmerinnen (3 Stunden)

Termine:

Informationen zur Atman-Ausbildung 2020-2021:

Gerne beantworte ich Anfragen und gebe weitere Informationen!

Email

Seminare im Rahmen der ATMAN-Ausbildung 2020/2021:

(Diese Seminare können bei entsprechenden Voraussetzungen auch einzeln besucht werden)

Atem und Körper
27. – 29. November 2020
Wien
Leiter: Dr. Wilfried Ehrmann

Empfängnis und Geburt
22. – 24. Jänner 2021
Wien
Leiter: Eva Reichmann, Kathrin Viklicky, Dr. Wilfried Ehrmann

Kindheitsmuster
12. – 14. Februar 2021
Wien
Leiter: Dr. Wilfried Ehrmann

Atem und Beziehung
12. – 14. März 2021
Wien
Leiter: Dr. Wilfried Ehrmann und Birgit M. Ehrmann-Ahlfeld

Atem und Energiearbeit
9. – 11. April 2021
Kochholz bei Loosdorf
Leiter: Dr. Wilfried Ehrmann und Heidemarie Wolf

Warm- und Kaltwasseratmen und kreatives Denken
29. April – 2. Mai 2021
Freiland bei Lilienfeld
Leiter: Dr. Wilfried Ehrmann und Birgit M. Ehrmann-Ahlfeld

Atemarbeit in der Praxis
21. – 24. Mai 2021
Miesenbach/NÖ
Leitung: Dr. Wilfried Ehrmann


Viel Spaß mit meinem Corona-Lied!

 


Lunge und Atem

Radiokolleg-Serie zwischen 18. und 20. Mai 2020
Interviewpartner u.a.: Dr. Wilfried Ehrmann

Ich bin im dritten Teil dieser Sendereihe zu hören: Hier zum Nachhören


 


Seminar zum Kohärenten Atmen 

Nächster Termin:
2021 – der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

Ort: GEA-Akademie in Schrems/Niederösterreich
Freitag 19:00 – Sonntag 13:00
Zum Erlernen und Üben der Methode des Kohärenten Atmens mit ausführlichen Hintergrundinformationen und vielen Übungen.

Anmeldung: GEA-Akademie


Termine zum Vormerken:

Sommergruppen 2021

Achtsamkeit und emotionale Selbsterfahrung

19. – 25. Juni 2021 – Weißenbach/Attersee

Die sieben Farben der Liebe

19. – 23. Juli 2021 – Corfu/Griechenland

Leitung: Dr. Wilfried Ehrmann und Mag. Birgit M. Ehrmann-Ahlfeld

 


Mein Interview mit Tilke Platteel-Deur und Jessica Dipp über Atemarbeit und Psychotherapie ist auf Youtube verfügbar!


Audio-Interview mit Jürgen Melmuka

Ein Gespräch über das Zuhören in der Psychotherapie.

Video-Interview mit Linda Benkö

Ein Gespräch über die vielfältigen Vorzüge des bewussten Atmens für das Wohlbefinden, die Gesundheitsvorsorge und die seelische Ausgeglichenheit.


Fortbildungstage im Rahmen der ATMAN-Ausbildung

Fortbildung in Gesprächsführung

Fortbildungsangebot für Teilnehmer und Absolventen der Atman-Ausbildung
Termine: 8. – 10. Jänner 2020, 29. – 31. Jänner 2020, jeweils Freitag 18:00 bis Sonntag 16:00

Kosten: pro Wochenende: € 240,- Beide Wochenenden: € 399,- 2 atman-Gutscheine einlösbar

Leitung: Dr. Wilfried Ehrmann, Mag. Birgit M. Ehrmann-Ahlfeld

Hier zum Programm

Hier zur Anmeldung


Interview mit Jim Morningstar “Healing the Father Wound” (Heilung der Vaterwunde – Video auf Englisch)


Interview mit Matthias Wittfoth “Die geheime Macht des Atems” (Audio)

Interview mit Matthias Wittfoth: Comparing Buteyko and Wim Hof-Breathing (Audio)

Hier zum Hören der spannenden Beiträge auf der Podcast-Seite von Matthias und Dina Wittfoth: “Science on the Rocks”


Vortrag: Breath – The Universal Key
am Mittwoch, 9. August 2017 im Seminarhotel Hirschwang im Rahmen der Global Inspiration Conference 2017 – Hier zum Nach-Sehen

Interview mit Wolfgang Fellner über das bewusste Atmen und die Erfordernisse für die Ausbildung von Atemtrainern und über kohärentes Atmen
Hier zum Video


Neue Blogartikel:

Terror – eine Chance zum Wachsen oder zum Schrumpfen – Wir erleben eine Situation, die es erlaubt, über sich hinauszuwachsen und weiter zu werden oder sich einzuigeln und zu schrumpfen. Wir haben die Wahl, als Einzelpersonen und als Gesellschaft.

Wir sind alle Teil von dem Spiel – Wir haben alle unseren Anteil an dem kollektiven Versagen. Wir alle spielen mit bei einem Spiel, dessen Regeln dauernd Verlierer erzeugen und nur wenige gewinnen lassen, und das ist eine Schande.

Anpassung als Überlebenszwang – Eltern, die genaue Vorstellungen darüber haben, wie ein Kind zu sein hat und wie es sich verhalten soll, welche Gefühle erwünscht sind und welche abgestellt werden müssen, bringen das Kind in eine Friss-oder-Stirb-Alternative: Entweder du fügst dich oder du musst schauen, wo du bleibst. 

Das Korsett der Erwartungen – Wenn wir als neue Wesen ins Leben treten, treffen wir auf ein Feld der unterschiedlichsten Erwartungen, zumindest die unserer Eltern und Großeltern, gespeist aus unerfüllten Ambitionen, gesellschaftlichen Normen und vielen anderen Projektionen. 

Die Wurzeln der Gewalt – Die Urscham, an der Wurzel der eigenen Existenz in Zweifel gestellt zu werden, wird bei jeder Form der Bezweiflung der eigenen Existenz aktiviert. Sie kann nach innen gerichtet schwere Depressionen bis zum Suizid auslösen und sich nach außen gerichtet in Gewalthandlungen Ausdruck verschaffen. 

Von der Ungewissheit zur Mystik – Die Angstbelastung verführt uns zu Glaubenssystemen und Ideologien, solange wir sie nicht in unserem Inneren konfrontieren und durch Bewusstheit auflösen.

Selbstbescheidung angesichts der ökologischen Engpässe – Das Überleben der Menschheit auf diesem Planeten ist nach vielen Berechnungen unter den Bedingungen des gegenwärtigen Ersten-Welt-Konsumniveaus, das die anderen Weltteile mit Recht zunehmend für sich beanspruchen, nicht mehr lange möglich. 

Das duale Weltbild und seine Grenzen – Die Welt wird von sich aus permanent komplexer; Lügengespinste, Wahrheitsverzerrungen und Falschmeldungen sind künstliche und willkürliche Beiträge, die zusätzlich den Komplexitätszuwachs steigern, ohne einen Erkenntnisgewinn zu bringen.

Zwischen Wissenschaft und Lügenproduktion – Das Ziel der Fake-Produzenten: Menschen, die nicht mehr unterscheiden können, was wirklich und was unwirklich ist, können leicht manipuliert werden.

Die bittersüße Sehnsucht – Jede Sehnsucht endet im bewusst erlebten Moment. Sie hat sich darin gewissermaßen von selbst erledigt. Denn jeder dieser Momente enthält alles, was wir brauchen und was uns erfüllt. Das besagt der meditative Weg, der beste Ausweg aus allen Qualen der Sehnsucht und der mit ihr verbundenen Leiden.

Emotionale Gleichheit – Das Ziel der emotionalen Gleichheit kann nur erreicht werden, wenn sich das kollektive Bewusstsein in dieser Richtung weiterentwickelt und die Verwobenheit und Austauschbarkeit von körperlichen und seelischen Leidenserfahrungen aufgenommen hat, sodass die entsprechenden Regulationsstrukturen entstehen können: Ein breites und frei zugängliches Netz der psychosozialen Versorgung mit dem gleichen Stellenwert wie die traditionell medizinischen Versorgungsinstitutionen.

Die Kraft der Zerstörung – Jedes Leben kennt Phasen des Chaos und Phasen der Ordnung. Die Lebenskompetenz besteht darin, die richtigen Zeitpunkte für den Übergang vom einen zum anderen zu erkennen und beide Phasen konstruktiv zu nutzen. Diese Kompetenz ist auf der individuellen wie auf der kollektiven Ebene notwendig. 

Emotionalisierung durch emotionale Kälte – Einigen Politikern geht es jetzt nur darum, dass die traumatische Erfahrung von 2015, die durch die Fantasie einer Katastrophe erzeugt wurde, uns niemals wieder beunruhigen dürfe. Lieber emotional kalt und ungerührt das Elend verdrängen, als die Ängste von damals wieder spüren zu müssen.

Katzenbuckeln – eine Traumareaktion – Katzenbuckel-Typen suchen Sicherheit, indem sie mit den Wünschen, Bedürfnissen und Forderungen der anderen verschmelzen. Sie handeln so, als ob sie unbewusst glaubten, dass der Eintrittspreis in jede Beziehung darin bestünde, all ihre Bedürfnisse, Rechte, Vorlieben und Grenzen aufzugeben.

Stress und Immunsystem – Körperliche Belastung, die wir kontrollieren können (z.B. Sport), fördert das Immunsystem; Stress, den wir nicht kontrollieren können (z.B. Prüfungsangst), schwächt das Immunsystem.

Der Mensch und die Großstadt – Das Leben in der Großstadt ist anstrengender und nervenaufreibender – dennoch brauchen wir Städte und Großstädte, nicht nur, weil sie vielen Menschen Wohnen und Arbeiten bieten, sondern auch, weil sie Quellen von sozialem Fortschritt sind.

Angstkonditionierung und Corona-Reaktion – Wie wir auf die Herausforderungen durch die Pandemie reagieren, unterscheidet sich durch die Angstkonditionierung. Sie erklärt auch, warum die Auseinandersetzungen um die Corona-Maßnahmen so emotional geführt werden.

Politik nach Corona – Ein Resultat dieser Krise könnte sein, dass die demokratische Machtausübung mehr auf Evidenz und Fachwissen beruht.

Die Liebenden im 21. Jahrhundert – Was unter Liebe zu verstehen sei, ist einem Wandel in der Zeit unterworfen und muss fortwährend neu erschlossen und erarbeitet werden. 

Wirklichkeit und Fantasieprodukte – Wir halten uns recht häufig in den Bereichen der mentalen Produktionen auf, im mentalen Kino, das von der Wahrnehmungswirklichkeit relativ unabhängig ist. Es ist eine Welt, die zu einem großen Teil aus selbstfabrizierten Konzepten und Erzählungen besteht.

Die Anmaßung im schlechten Gewissen – Tut es uns gut, wenn wir uns zu Richtern über uns selbst erheben? Wo etwas geschehen ist, das sich nicht rückgängig machen lässt – brauchen wir da die Qual des schlechten Gewissens?

Muße als Lebenskunst – Die richtige Muße ist eine mit sich selbst erfüllte Zeit, zu der gehört, dass wir unseren Kopf frei von Plänen und Pflichten halten. Wir besinnen uns auf unseren zweckfreien Lebenszweck, auf unser Sein im unbeschwerten Moment. 

Über die Einfalt – Naivität ist eine erlernte Form der Hilflosigkeit, die in ihrer “gutartigen Form” zu Heile-Welt-Fantasien führen kann und in ihrer gefährlicheren Spielart zu aggressiver Rechthaberei wird.

Der Narr – Die Ernsthaftigkeiten des Lebens mit ihren oft unmenschlichen Forderungen und Erwartungen kosten uns viele Kräfte, und das Närrische ist ein unverzichtbarer Ausgleich dazu. Die kindliche Unbeschwertheit und Unbekümmertheit sind die wirksamen Gegenmittel zur Eindimensionalität der Erwachsenenwelt, die der Archetyp des Narren beisteuert. 

Die Archetypen und die pränatale Welt – Die mythische Welt der Archetypen hat ihre Wurzeln in der pränatalen Welt, wie in diesem Artikel am Beispiel des Archetyps von König und Königin dargestellt wird.

Sieger ohne Besiegte – Ein Sieger in einer menschenwürdigen Gesellschaft ist einer ohne Besiegte, und einer, der möglichst viele andere Sieger durch seinen Sieg beflügelt. 

Mit Unvorhersehbarkeiten leben – Die Lebenskunst besteht einfach nur darin, sich von Überraschungen überraschen zu lassen und das Erwartbare anzunehmen. 

Eine Krise des Neoliberalismus – In diesem Beitrag wird der Frage nachgegangen, ob die aktuelle Virenkrise als Krise der neoliberalen Wirtschaftsideologie verstanden werden kann.

Von der Angst zur Ethik – Das menschliche Maß, das die Ethik anstrebt, finden wir nur jenseits der Ängste, dort, wo sich der Blick über den Tellerrand hinauswagt und das große Ganze der Menschheit und des Universums in seiner Erhabenheit erkennt, um sich dort einzuordnen.

Scham, Schuld, Corona –  Wir können unheimlich viel erklären, was in der Natur abläuft, aber wir wissen nicht, ob es dahinter einen Plan gibt, den wir nach und nach entschlüsseln. Je mehr wir verstehen, desto besser können wir eingreifen und Einfluss ausüben. 

Raus aus der Gehirnwäsche – Wir können die aktuellen Einschränkungen in innere Einschränkungen übersetzen und dann an unserer Unbeweglichkeit leiden, oder wir können unsere innere Freiheit umso mehr weiten, als wir durch die äußeren Regelungen beengt sind.

Die Corona-Krise als Chance? – Warum kommen wir nur mit Angst dorthin , wo es uns vielleicht ohnehin insgesamt besser ginge, nämlich in einer entschleunigten, sozial ausgeglichenen und bescheidenen Gesellschaft? Warum braucht es Viren, um auf Ambitionen und Güter zu verzichten, die ohnehin nur unsere Gier und Arroganz füttern? 

Das Pathos der Beschämung in der Klimadebatte – Die Scham spielt eine vielfache und wenig beachtete Rolle bei diesem wichtigen Thema.

Die guten und die schlechten Gewohnheiten – Gewohnheiten machen uns das Leben leichter, und sind die Wurzel von so manchem, was uns nicht gut tut.

Disziplin und Gnade – Unsere spirituelle Entwicklung hängt von diesen beiden Faktoren ab: Das Kamel anbinden und auf Gott vertrauen.

Über den Sinn von Leiden und Schmerz – Wenn wir aufhören, nach dem Sinn von Leiden zu fragen, beginnt die Annahme. Annehmen heißt nicht, in Tatenlosigkeit zu verfallen, sondern nicht gegen das zu kämpfen, was schon da ist. Dadurch erleichtern wir uns die schmerzvollen Erfahrungen.

Gibt es Grenzen des Mitgefühls? – Da das Mitfühlen eine Haltung ist, die wir üben können, brauchen wir keine Grenze, sondern sind in der Lage, unser Mitgefühl immer mehr auszuweiten.

Krieg und Scham – Krieg und Aggression, Krieg und Gier, Krieg und Hass – das kennen wir alle. Wie tief und mächtig aber die Scham bei Kriegen mitwirkt und wieviel Scham jeder Krieg erzeugt, wird nur selten thematisiert.

Kriegsverbrechen und Schamverdrängung – Da Kriege immer mit Verbrechen einhergehen, aber gerechtfertigt müssen, werden diese Verbrechen häufig vertuscht. Es geht vor allem um die Scham, die mit diesen Verbrechen verbunden ist, die unterdrückt werden soll.

Das Mitgefühl und das schlechte Gewissen – Zu viel Mitgefühl kann uns scheinbar hilflos machen; wenn wir aber unterscheiden, was an diesem Mitgefühl aus einer in der Kindheit angenommenen Helferrolle kommt und was ein echtes Mitgefühl ist, bleiben wir handlungsfähig.

Von der Hilflosigkeit zur Hingabe – Wwenn wir unsere Hilflosigkeit annehmen, wird sie zur Hingabe an die größere Regie des Lebens, die auf alle Wechselfälle des Lebens eine Antwort kennt.

Spirituelle Redundanz – Für den spirituellen Weg ist es wichtig, Modelle und Konzepte, die spirituell nicht weiterführen, aber einen psychologischen Nutzen haben, als solche einzuordnen.

Warum ich Blogs schreibe (anlässlich des 500. Blogs) – Meine Motivation zum Schreiben und Teilen meiner Einsichten, Ideen und Gedanken.

Der Zynismus der zukunftsignoranten Politiker – Es scheint, als ob viele Politiker und Politikerinnen kurzfristige Wahlerfolge gegen die Zukunft des Planeten ausspielen und mit dem Streit um minimale Zugeständnisse wertvolle Zeit verstreichen lassen, um dem Klimawandel entgegen zu wirken.

Die Heuchelei der Immigrationsfeinde – Politiker und Publizisten, die sich besonders aggressiv gegen Zuwanderung aussprechen, haben häufig einen Migrationshintergrund, und die Argumente, die sie gegen die Migration vorbringen, sind oft jene, unter denen die eigenen Vorfahren zu leiden hatten.

Konsumscham und Schamkonsum – Der Schlüssel zur Veränderung im Sinn einer Qualitätsorientierung statt einer Quantitätsorientierung kann nur in einer radikalen Innenschau gefunden werden, im Eingestehen von infantilen Motivationen und im Besinnen auf den tieferen Sinn unseres Daseins, der nichts mit Konsum zu tun hat. 

Konsum und Gier – Kleinkindlicher Zuwendungsmangel hat vielfältige Folgen – eine ist in unserer Gesellschaft besonders beliebt: Konsum aus der bunten und üppigen Welt der Konsumgesellschaft – vor allem jetzt in der Vorweihnachtszeit. Während der Mangel auf frühkindlicher Ebene traumatisierend wirkt, wenn er immer wieder und kumulativ geschieht, nehmen wir den Konsum von all dem Kram, den die Wirtschaft produziert, als selbstverständlich. In Wirklichkeit spielt der Konsumrausch in vielen Fällen die Rolle eines Traumanarkotikums.

Das Giersystem im Kapitalismus – Die Unersättlichkeit der Gier passt zum Kapitalismus. Die Zufriedenheit ist der Tod der Wachstumsmaschine, deshalb macht dieses Wirtschaftssystem alles, damit die Menschen unzufrieden bleiben und nie zur Ruhe kommen. Sie können nicht genug Waren haben, sondern müssen sich beständig Neues leisten. 

Gier und Selbstzerstörung – Diese Unerschöpflichkeit der Gier kommt daher, dass sie aus Mängeln der eigenen Kindheit stammt und für Bedürfnisse, die damals nicht erfüllt wurden, herhalten muss, ohne die damals versäumte Befriedigung jemals stillen zu können. Sie will ein kindliches Größenselbst füttern.

Bescheidenheit als Tugend – Die Bescheidenheit beinhaltet die Wertschätzung des Kleinen, Unscheinbaren, Unspektakulären. Die kleinen Dinge schaffen kleine Freuden, doch summieren sich diese Freuden beständig. 

Scham und Selbstgespräche – Das Selbstgespräch, das oft auch die Form von Gedankenschleifen hat, dreht sich häufig um Schamthemen. Denn Peinlichkeiten, die uns passiert sind, Fehler, für die wir uns abwerten, persönliche Mängel, für die wir uns geißeln, haben alle mit Scham zu tun.

Das individuelle Glück und die Ungeheuerlichkeit des Leidens – Nur wenn wir mit uns selber im Einklang sind, können wir an der Verringerung des Leidens der Menschen und der Natur mithelfen.

Metamodernimus – eine Übersicht – Die Probleme unserer Gesellschaft können wir nur nachhaltig lösen, wenn wir unser Welt-, Menschen- und Gesellschaftsbild weiterentwickeln, über die Moderne und Postmoderne hinaus.

Tiefe, eine Dimension des Menschlichen  – Tiefe ist eine eigentümliche Qualität des Menschseins im Sinn von Weisheit und reifem Verständnis der menschlichen Seele, die wir durch die Integration der Lektionen des Lebens erwerben.

Komplexe Themen und komplexes Denken – Die Aufgabe, die stetig ansteigende Komplexität unseres Lebens zu verstehen, zu nutzen und zu verwalten, wird immer schwieriger und aufwändiger. Denn das Verständnis von Komplexität erfordert eine entsprechende Denkkompetenz, die nur wenige beherrschen.

 

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