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Aktuelles


Die Scham – Das geheimnisvolle Gefühl

Vortrag am 8. Oktober 2021 in Feldkirch

AK Vorarlberg, Widnau 2-4, A-6800 Feldkirch
Beginn: 19:30
Beschränkte Teilnehmerzahl, deshalb ist die rasche Anmeldung empfehlenswert! 

Paperback: ISBN: 978-3-347-10606-2
Preis: € 24,99
Hardcover: ISBN: 978-3-347-10607-9
Preis: € 29,99
E-Book: ISBN: 978-3-347-10608-6
Preis: € 15,99

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Interview mit Linda Benkö

Buchpräsentation

 

 

 


Seminar im Rahmen der ATMAN-Ausbildung 2020/2021:

(Diese Seminare können bei entsprechenden Voraussetzungen auch einzeln besucht werden)

Warm- und Kaltwasseratmen und kreatives Denken
Ort: Freiland/NÖ
4. – 7. November 2021 – Donnerstag 18:00 bis Sonntag 16:00
Leiter: Dr. Wilfried Ehrmann und Birgit M. Ehrmann-Ahlfeld

Seminare im Rahmen der ATMAN-Ausbildung 2021/2022:

Atem und Gefühle
Ort: Miesenbach
1. – 3. Oktober 2021
Leiter: Dr. Wilfried Ehrmann

Selbsterfahrungsintensive
Ort: Miesenbach
28. Oktober – 01. November 2021
Leiter: Dr. Wilfried Ehrmann

Atem- und Körperarbeit
Ort: Wien
26. – 28. November 2021
Leiter: Dr. Wilfried Ehrmann

Empfängnis und Geburt
Ort: Wien
14. – 16.  Jänner 2022
Leiterinnen: Kathrin Viklicky, Eva Reichmann, Dr. Wilfried Ehrmann

Atem und Kindheitsthemen
Ort: Wien
4. – 6. Februar 2022
Leiter: Dr. Wilfried Ehrmann

Atem und Beziehungsmuster
Ort: Wien
11. – 13. März 2022
Leiter: Mag. Birgit M. Ehrmann, Dr. Wilfried Ehrmann

Atem und Energiearbeit
Ort: Miesenbach
1. – 3. April 2022
Leiter: Heidemarie Wolf, Dr. Wilfried Ehrmann

Warm- und Kaltwasseratmen und kreatives Denken
Ort: Freiland/NÖ
28. April – 1. Mai 2022
Leiter: Dr. Wilfried Ehrmann und Birgit M. Ehrmann-Ahlfeld

Atemarbeit in der Praxis
Ort: Miesenbach
3.  – 6. Juni 2022
Leiter: Dr. Wilfried Ehrmann

Hier zum Gesamtprogramm


Seminare zum Kohärenten Atmen 

Nächste Termine:
19. – 21. November 2021 
25. – 27. März 2022
21. – 23. Oktober 2022

Ort: GEA-Akademie in Schrems/Niederösterreich
Freitag 19:00 – Sonntag 12:30
Zum Erlernen und Üben der Methode des Kohärenten Atmens mit ausführlichen Hintergrundinformationen und vielen Übungen.

Anmeldung: GEA-Akademie


Mein Interview mit Tilke Platteel-Deur und Jessica Dipp über Atemarbeit und Psychotherapie ist auf Youtube verfügbar!


Audio-Interview mit Jürgen Melmuka

Ein Gespräch über das Zuhören in der Psychotherapie.

Video-Interview mit Linda Benkö

Ein Gespräch über die vielfältigen Vorzüge des bewussten Atmens für das Wohlbefinden, die Gesundheitsvorsorge und die seelische Ausgeglichenheit.


Interview mit Jim Morningstar “Healing the Father Wound” (Heilung der Vaterwunde – Video auf Englisch)


Interview mit Matthias Wittfoth “Die geheime Macht des Atems” (Audio)

Interview mit Matthias Wittfoth: Comparing Buteyko and Wim Hof-Breathing (Audio)

Hier zum Hören der spannenden Beiträge auf der Podcast-Seite von Matthias und Dina Wittfoth: “Science on the Rocks”


Vortrag: Breath – The Universal Key
am Mittwoch, 9. August 2017 im Seminarhotel Hirschwang im Rahmen der Global Inspiration Conference 2017 – Hier zum Nach-Sehen

Interview mit Wolfgang Fellner über das bewusste Atmen und die Erfordernisse für die Ausbildung von Atemtrainern und über kohärentes Atmen
Hier zum Video


Neue Blogartikel:

Kapitalismus und Sozialismus: Angstorientierung gegen Schamorientierung – Wenn die Gegenkräfte gegen den Kapitalismus nicht aufrechterhalten und gestärkt werden, nimmt unweigerlich der angstgesteuerte Individualismus die Vorherrschaft ein, und das Prinzip der Solidarität geht flöten. 

Aufklärung in Zeiten einer Pandemie – Damit die für eine gedeihliche Weiterentwicklung der Menschheit Schlüsselrolle der Aufklärung vor manipulativen Irreführungen frei bleibt, ist es wichtig, klar unterscheiden zu können, wo die Aufklärung an ihre Grenzen stößt und auf manipulative Weise Partikularinteressen für Allgemeininteressen ausgegeben werden.

Keine Nachhaltigkeit ohne soziale Konfliktlösung – Die Menschen sind nicht gegen die Natur, sondern gegeneinander. Sie handeln unbewusst und achtlos der Natur gegenüber, weil sie damit beschäftigt sind, ihre zwischenmenschlichen Probleme zu lösen.

Selbstakzeptanz und Schamheilung – Die Übung der Selbstakzeptanz ist ein wichtiges und wirksames Gegenmittel zur Heilung von krankmachenden Schambelastungen.

Akzeptieren, was ist (Teil 1) – Jedes Nicht-Akzeptieren schafft eine Kluft zwischen mir und dem Ganzen, und für jede Auseinandersetzung zwischen meinem kleinen Ich und all dem, was sonst noch ist, stehen meine Karten nicht wirklich günstig. 

Akzeptieren, was ist (Teil 2) – Das Akzeptieren dessen, was gerade ist, enthält keine Handlungsanweisungen. Es bietet aber die beste Grundlage für Entscheidungen.

Akzeptieren, was ist (Teil 3) – Erst die Akzeptanz unserer Mitmenschen in ihrem So-Sein führt uns zur Wahrnehmung und Wertschätzung der Vielfalt menschlicher Erscheinungsweisen. 

Akzeptieren, was ist (Teil 4) – Die reife Liebe unterscheidet sich von einem einfacheren Mögen dadurch, dass sie gerade das schätzt, was anders ist als das Eigene.

Akzeptieren, was ist (Teil 5) – Kritik ist wichtig, weil sie die Aufgabe hat, aufzuzeigen, welche Bereiche oder Dynamiken der Wirklichkeit Schaden anrichten und Leid bewirken.

Akzeptieren, was ist (Teil 6) – Die Akzeptanz bringt uns in einen Zustand des Seelenfriedens, die Kritik lässt uns aktiv werden.

Akzeptieren, was ist (Teil 7) – Probleme mit dem Akzeptieren der Wirklichkeit sind letztlich Schwierigkeiten, die prinzipielle Endlichkeit und Relativität anzunehmen, die jedem Menschenleben zugehört und innewohnt.

Akzeptieren, was ist (Teil 8)  –  Jede Nichtakzeptanz der Wirklichkeit enthält ein Element der Scham. Wenn wir uns einem Aspekt dessen, was uns umgibt und was in uns ist, verweigern, trennen wir uns davon ab und stellen uns über diesen Aspekt – wir wollen etwas Besseres sein oder etwas besser wissen.

Die Retter im Drama-Dreieck – Um die stolzbedingten Fallen zu vermeiden, die im Rettenwollen verborgen sind, sollten die eigenen Intentionen reflektiert werden. Die Stolzerwartung, die zum Rettenwollen oder Rettenmüssen drängt, gehört zurechtgerückt. 

Der Opferstolz in Beziehungen – Wenn Erwachsene in die Konkurrenz um den Opferstolz eintreten, lautet die Logik: Wer den höheren emotionalen Verletzungsgrad vorweisen kann, dem steht eine höhere soziale Anteilnahme und folglich eine höhere Wiedergutmachung zu.

Nationalismus und Opferstolz –  Nationsbildungen sind mit der Symbolik des Opferstolzes aufgeladen und nutzen ihn, meist in Verbindung mit dem Täterstolz, für den Zweck des Aufbaues einer nationalen Identität.

Der Stolz der Opfer – Der unbewusste Opferstolz hält an der Opferrolle fest und will daraus einen sekundären Gewinn erzielen. Die Opferrolle scheint unentrinnbar, also gilt es, das Beste aus der misslichen Situation zu machen.

Die Ursprünge der Opferrolle – Kinder sind immer die Opfer der Unvollkommenheiten ihrer Eltern, obwohl sie annehmen, dass sie schuld sind, wenn die Eltern nicht auf es eingehen.

Die Schwachen und die Nächstenliebe – Es ist die Haltung der Du-Orientierung, die für das eigene innere Wachstum entscheidend ist.

Spirituelle ÜberheblichkeitDie Rede von unterschiedlichen Seelen und Energiefrequenzen, von höher entwickelten Wesen und jungen und alten Seelen birgt die Gefahr der spirituellen Überheblichkeit.

Schönheitsideale und Wahrnehmungsschwächen – Schönheit liegt im Auge des Betrachters, heißt es so schön. Dennoch gibt es einflussreiche Deutungsmächte, die unsere Augen und ihre Sehgewohnheiten vorprägen und kanalisieren.

Die Zerbrechlichkeit und Unzerstörbarkeit der Menschenwürde – Die besondere Rolle der Verletzlichkeit besteht darin, dass sie aufzeigt, wo und wie unsere Würde in Gefahr geraten ist, wo wir sie aber auch nicht verloren haben.

Das Ende des GehorchensIn allen Bereichen geht der Respekt vor dem Eigenwillen der Mitmenschen vor jede Form der Überordnung und Herabsetzung. Befehle und Gehorsamserwartungen haben keinen Platz in der Kommunikation freier Bürger, auch nicht zwischen Eltern und Kindern.

Disziplinierung und SelbstdisziplinJe kind- und menschengerechter diese von außen herangetragene Motivation zur Disziplin erfolgt, desto leichter kann sie als Selbstdisziplin im Inneren verankert werden.

Autonomie und SelbstdisziplinErwachsensein heißt also auch diszipliniert sein zu können. Mit Disziplin erreichen wir höhere Grade der Freiheit, ein Geheimnis, das viele nicht verstehen, weil sie erwachsene Freiheit mit dem Ausleben des Lustprinzips und Disziplin mit Gegängeltwerden verwechseln.

Autarkie und SchamUm ihren Eltern nicht zur Last zu fallen, versuchen die Kinder, so früh wie möglich ihre Selbständigkeit zu erwerben. Die Autarkie schützt vor der Erkenntnis, dass Unterstützung und Hilfe immer an Bedingungen geknüpft ist und mit Schuld abbezahlt werden muss.

Helden ohne Mythos – Wir brauchen Helden, aber ohne Mythos und Glorienschein. Helden sind Menschen, die Außergewöhnliches angesichts widriger Umstände geschafft haben. Was außergewöhnlich ist, ist das, was jenseits der eigenen Gewohnheiten und außerhalb der eigenen Bequemlichkeitsgrenzen liegt.

Die Rebellen und die Freiheit – Das Rebellische sollte nie vergessen werden, weil das Leben immer wieder Situationen hervorbringt, in denen es notwendig und erforderlich ist. Wer es noch nicht in sich entwickelt hat, sollte sich rechtzeitig darum kümmern. 

Einsamkeit und Sehnsucht – Die Wurzeln von intensiven Einsamkeitsgefühlen liegen in vielen Fällen in einer vorgeburtlichen Zwillingsdramatik oder in frühkindlichen (nachgeburtlichen) Verlassenheitserfahrungen, z.B. bei einer Trennung des Babys von der Mutter gleich nach der Geburt. 

Respekt, Rudi Anschober – Ein Tribut an einen Mann, der es verdienen würde, zum Ehren-Gesundheitsminister ernannt zu werden.

Feedback ohne Beschämung – Wie können wir anderen Fehler mitteilen, ohne sie zu kränken?

Die verschüchterte und die böse Schwester: Scham und Rache – Jede Beschämung hat eine Rache zur Folge. Um den beschädigten inneren Wert wieder aufzurichten, muss ein Ausgleich geschaffen werden. Der Schaden, der geschehen ist, muss vergolten werden, dann ist das Gleichgewicht wiedergewonnen.

Lehren ohne Belehren – Wenn wir von anderen verlangen, dass sie etwas lernen sollen, damit wir besser mit ihnen zurechtkommen, nutzen wir das Beschämen als Machtmittel.

Psychologisieren – eine moderne Untugend – Wir wollen gerne andere Menschen nach unseren Vorstellungen zurechtbringen oder auch zurechtbringen lassen, vor allem Menschen, die wir anstrengend, nervig oder aus anderen Gründen ungeeignet finden. Falls wir ein wenig Ahnung von Psychologie haben, neigen wir zum Psychologisieren. 

Das Vergleichen in Beziehungen – Wenn wir Probleme mit nahestehenden Personen haben, suchen wir uns Vergleichsobjekte, mit denen es leichter wäre oder die eine Eigenschaft nicht haben, die uns stört. Damit versuchen wir uns zu entlasten, ohne zu bemerken, wie uns das in eine innere Distanz führt.

Migration und Scham – Wer als Fremder in ein fremdes Land kommt, hat immer mit Scham zu tun: Die Sprache oder die Sprechweise, die Essensgewohnheiten, die Begrüßungsrituale, die Blickkontakte – die Anlässe für Fehltritte und Ausrutscher sind endlos und führen immer zur Scham. 

Wenn aus Beziehung Markt wird – Wenn persönliche Beziehungen durch Marktbeziehungen ersetzt werden, geschieht ein Schritt vom Konkreten ins Abstrakte. Zwischenmenschliche Beziehungen sind konkret, leiblich und sinnlich wahrnehmbar. Marktbeziehungen sind anonym, das jeweilige Gegenüber ist austauschbar. 

Die passive AggressivitätDie passive Aggression ist oft sehr tief verborgen, besonders dann, wenn starke Tabugefühle um die Wut herum entstanden sind. Manchmal hilft ein bewusster Blick auf die Folgen.

Digitale Einsamkeit: Covid und PsycheDas Gefühl des Abgeschnittenseins, das schon im Wort Lockdown mitschwingt, wird vor allem dann reaktiviert, wenn es frühe Erfahrungen gibt, dass die Verbindung zu den Hauptbezugspersonen verloren geht.

Die Welt der Wunder – Wunder stehen im Widerspruch zu unseren Absichten, Erwartungen, Gewohnheiten und Mustern. Sie entführen uns in die Sphäre des Absichtslosen, Unerwarteten, Unberechneten, Ungewöhnlichen und Unüblichen, in eine Anderswelt. 

Kreative und reaktive Fantasien – Die Fantasie , öffnet ein vielfältiges Feld von Möglichkeiten. Sie wirkt als treibende Kraft für schöpferische Inspirationen. Es finden sich aber auch Formen der Fantasie, die aus Reaktionen auf bedrohliche und verunsichernde Erfahrungen in der Außenwelt gebildet werden.

Die Hoffnung und der Moment – Hoffnung bleibt Hoffnung, solange sie die Ungewissheit, die der Zukunft innewohnt, mit umfasst. Hoffnung, die die Ungewissheit ausschließt, verliert ihren hilfreichen Kern. 

Die Hoffnung und die ErwartungenDie Hoffnung schöpft aus den Quellen eines tieferen Wissens, das sich aus dem Kern des Menschseins ergibt. Wenn es die von allen Menschen geteilte Übereinstimmung über das Gute gibt, dann ist es das, was der Hoffnung ihr Fundament gibt.

Der magische Moment – Akzeptieren, was gerade ist, ist der Schlüssel zur Magie des Moments.

Selbstzweifel und Scham – Jeder Zweifel, den wir an uns selbst anbringen, fügt uns eine Beschämung zu. 

Der notorische Selbstzweifel – Zweifeln um des Zweifelns willen führt zur Verzweiflung.

Die eigene Wahrheit und die Verbundenheit mit anderen – Jeder ehrlich und gewaltfrei ablaufende Dialog bringt uns unweigerlich auf eine tiefere Ebene: Die Einsicht in die Verbundenheit jenseits der Verschiedenheit. 

Ungewissheit als Chance – Wo Abwärtsspiralen florieren, entstehen Aufwärtsspiralen und setzen sich langfristig durch. Diese Dynamik hat bewirkt, dass im Zug der Kulturgeschichte der Fortschritt immer wieder den Rückschritt übertroffen hat. 

Viele Wege – ein Ziel – Wir alle sind am Weg, auf ein Ziel hin. Die Wege sind unterschiedlich, das Ziel ist das gleiche, oder: Viele Wege, ein Ziel. Soviele Menschen, so viele Wege. Wo aber Menschen sind, gibt es nur ein Ziel.

Der Friede ist ein Grundbedürfnis – Die Bewegungsrichtung von der Gewalt zum Frieden ist nicht eine, die wir willkürlich wählen müssen und für die wir Entscheidungsgrundlagen und Argumente brauchen. Sie ist das, was wir als Menschen brauchen und deshalb aus tiefstem Grund wollen. 

Die eigene Wahrheit und die Verbundenheit mit anderen – Wir haben die Pflicht, unsere eigenen Wahrheiten immer wieder zu überprüfen und in Frage zu stellen. Die geeignete Arena dafür ist der zwischenmenschliche Diskurs.

Jeder mit seiner Wahrheit – Wo die Bereitschaft zum Diskurs und zur argumentativen Auseinandersetzung schwindet, entstehen voneinander isolierte Wahrheitsinseln.

Der Zweifel als Prüfstein für das Ego –  Alle Aussagen über die großen Fragen beinhalten eine Anmaßung, eine Überheblichkeit und Vermessenheit.

Vom Sinn und Unsinn des Zweifelns – Der Zweifel dient der Unterscheidungskraft zwischen richtig und falsch. Das Zweifeln kann aber zu einer störenden Gewohnheit werden, wenn es sich verselbständigt. 

Die Beschönigung von Gewalt in der Erziehung – Jede physische, mit aggressiver Einstellung begleitete Verletzung ist zugleich eine seelische Verletzung. Kinder, die sich der überlegenen Kraft und Macht ihrer Eltern beugen müssen, erleiden eine Demütigung.

Kinder in der Täterrolle – Übertragungen von Täterrollen, wie sie Eltern unbewusst und unbedacht auf ihre Kinder überwälzen, erzeugen Risse im Selbstwert und Wunden in der Seele, die später ihren Ausgleich in sozial destruktiven oder selbstschädigenden Handlungen und Einstellungen finden.

Die Seelen- und Planetenzerstörung – Die Zerstörung der Erde, die durch das Zusammenwirken der individuellen Leistungszwänge vollzogen wird, spiegelt die innere Zerstörung wieder, die durch die Infragestellung der eigenen Existenz durch die eigenen Eltern in der Seele angerichtet wird. 

Anklagen gegen das Kind und die Folgen – Eine klassische Methode der schwarzen Pädagogik besteht in Anklagen einer Elternperson gegen das Kind, z.B.: „Du machst mir solche Sorgen (…Ängste, Wutgefühle), du bereitest mir solche Schmerzen und machst mich so traurig, verzweifelt, hilf- und ratlos.“

“Jemanden ausrichten” – eine perfide Form des Mobbing – Beim Schlecht-Reden über andere setzen wir böses Blut in Umlauf. Wir wollen uns selber gegen Ausgrenzung absichern und grenzen deshalb andere aus.

Das Bewerten der Bewerter – Wenn wir andere kritisieren, dass sie bewerten, bewerten wir sie. Es ist auch wichtig, Bewertungen zu bewerten, doch sollten wir uns mit solchen Äußerungen nicht über unsere Mitmenschen stellen, sondern uns selbstreflexiv eingestehen, dass wir genauso werten wie sie.

Bewertungsfreiheit als Geschenk – Häufig befinden wir uns in einem Bewertungszustand. Wenn wir uns in einem bewertungsfreien Zustand befinden, können wir dafür dankbar sein. Wir haben ein Geschenk erhalten, das uns innerlich reich macht.

Krisenängste und ihr Jenseits – Die aktuelle Krise löst unterschiedliche Ängste aus, die daraus abgeleiteten Lösungsstrategien sind ziemlich ähnlich.

Manipulationen erkennen und entzaubern – Soziale Beeinflussung wird zur Manipulation, wenn sie unterschwellig und indirekt erfolgt. Der Manipulator steht nicht offen zu seinen Interessen und Bestrebungen, sondern will die anderen dazu bringen, dass sie von sich aus die eigenen Wünsche zu den ihren machen. 

Wer soll das bezahlen? – Die steigenden Staatsausgaben sind nach Ansicht einer aktuellen Wirtschaftstheorie kein Grund zur Sorge, sondern eine sinnvolle Strategie.

Die Krisen und der Sinn – Krisen konfrontieren uns mit der Sinnfrage. Aus der Sicht der Mystik braucht das, was geschieht, im Außen und im Inneren, ohne oder mit unserem Zutun, keinen Sinn. Sinn benötigen wir dann, wenn wir mit dem, was geschieht, in Zwiespalt geraten, indem wir nicht verstehen können und akzeptieren wollen, was uns die Wirklichkeit präsentiert. 

Terror – eine Chance zum Wachsen oder zum Schrumpfen – Wir erleben eine Situation, die es erlaubt, über sich hinauszuwachsen und weiter zu werden oder sich einzuigeln und zu schrumpfen. Wir haben die Wahl, als Einzelpersonen und als Gesellschaft.

Wir sind alle Teil von dem Spiel – Wir haben alle unseren Anteil an dem kollektiven Versagen. Wir alle spielen mit bei einem Spiel, dessen Regeln dauernd Verlierer erzeugen und nur wenige gewinnen lassen, und das ist eine Schande.

 

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